Nû-Jin – „Neue Frau”, ist seit 2004 der Aufbruch nicht nur für ezidische Mädchen und Frauen in eine bessere und gleichberechtigtere Zukunft!
Mit Nû-Jin initiierte PÊC mit Unterstützung durch den Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V. einen neuen Prozess der Partizipation und Beteiligung ezidischer Mädchen und Frauen und ist damit die erste derartige Organisation von Ezidinnen in Deutschland. Sich außerhalb der Familie zu engangieren und zu organisieren ist für die meisten ezidischen Frauen eine recht neue Art der Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen. Die sozialen Kompetenzen der Frauen und Mädchen unabhängig von ihrer Herkunft sind eine wichtige Ressource auch für die Aufnahmegesellschaft. Nû-Jin motiviert sie zu neuen Schritten in Richtung auf eine bessere Zukunft hin als Akteurinnen und Multiplikatorinnen im partizipatorischen Integrationsprozess.
Bei regelmäßigen Treffen im vom Café-Amboss dankenswerterweise zur Verfügung gestellten geschützten Raum besprechen sie ihre Themen, organisieren und planen sie ihre Projekte, Aktionen und Treffen. Die ersten Projekte wurden durch LOS-Mittel der EU gefördert im Rahmen des Programms „soziale Stadt“. Inzwischen hat auch die Stadt Celle die Bedeutung der Arbeit von Nû-Jin erkannt und fördert einige Projekte.
Gule Tuku, Halil Savucu
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